Customer Success Stories

Spedition Schanz

Branche: Chemie, Gefahrguttransporte

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Spedition Schanz — mit höchster Präzision und einem pro-aktiven Event-Managementsystem individuelle Kunden- und Lieferwünsche erfüllen.

Die besten Kunden sollte man nie aus den Augen verlieren: Diese Empfehlung nimmt man bei der Spedition Schanz sehr wörtlich. Büros und Lager des Logistikdienstleisters liegen in Sichtweite zum größten Auftraggeber des inhabergeführten Unternehmens. Schanz ist Gebietsspediteur der Deutsche Amphibolin Werke, kurz DAW. Der Hersteller von Anstrichmitteln, Wärmedämmung und Bautenschutz ist bekannt durch Marken wie Caparol oder Alpina Weiss.

Geschäftsführer Christoph Gerschermann ist von OnRoad überzeugt:

  • Seit 1999 erfolgreich mit dem Transportmanagementsystem OnRoad von BNS
  • 15 Jahre mit den Leistungenvon BNS hochzufrieden
  • perfekte Kommunikation und Datenaustausch via Schnittstelle zu SAP
  • halbautomatische Disposition für anschließende Plausibilitätsprüfung
  • mehrfaches Abgleichen von geplanten Touren
  • Sendungsdaten per Knopfdruck auf die Bordrechner der Fahrzeuge
  • Frühzeitiges Reagieren durch direkte Verspätungswarnungen
  • Auf dem neuesten Stand durch regelmäßige Updates unter Berücksichtigung unserer Ideen und Wünsche
  • Nutzung des BNS-Rechenzentrums

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„Wir schätzen die BNS als langjährigen innovativen Partner, mit dem wir sehr vertrauensvoll und auf Augenhöhe zusammenarbeiten.“

 

Video-Interview mit Geschäftsführer Christoph Gerschermann

Datenaustausch in Perfektion

2000px-Caparol_logo.svgDie Nähe zwischen Schanz und DAW ist aber nicht nur räumlich, sondern auch in Form einer engen Kommunikation und einem intensiven Datenaustausch sichtbar. Während DAW mit dem Warenwirtschaftssystem SAP arbeitet, vertraut Schanz seit 1999 auf das Transportmanagementsystem OnRoad von BNS. Über eine Schnittstelle fließen an jedem Werktag pünktlich um 13:30 Uhr die Daten von rund 1.200 Sendungen beziehungsweise 200 Lieferscheinen von DAW zu Schanz, die innerhalb von 24 Stunden ausgeliefert werden müssen.

Mehrfacher Abgleich als Spezialität

Sofort nach Erhalt der Daten beginnt OnRoad mit der halbautomatischen Disposition. „Dabei werden die Sendungsdaten innerhalb weniger Minuten zu Touren zusammengefasst, die von den Disponenten anschließend auf ihre Plausibilität geprüft werden“, erklärt Christoph Gerschermann, der bei Schanz als Prokurist das operative Geschäft verantwortet. Dabei geht es um 300 bis 400 Tonnen Fracht und einen Lieferradius von 150 Kilometern.  Spätestens nach 30 Minuten gehen die so gebildeten Ladelisten auf digitalem Weg zurück in das SAP-System von DAW.

2000px-SAP_2011_logo.svgIn der Zwischenzeit kann sich beim Kunden aber schon wieder einiges verändert haben, denn das Unternehmen produziert Just-in-Time und verzichtet auf ein Zwischenlager. „War die Produktion schneller als geplant, kommen noch Aufträge dazu oder umgekehrt“, so Gerschermann. DAW verändert die Ladelisten also noch einmal und stellt die endgültigen Aufträge um 14:30 Uhr im Transportmanagement-System von Schanz bereit. OnRoad übernimmt die neuen Daten und gleicht sie mit der bestehenden Planung ab. „Das mehrfache Abgleichen von geplanten Touren ist eine Spezialität, die nicht viele Spediteure und Softwaresysteme beherrschen“, verrät Speditions- und EDV-Leiter Kai-Uwe Vierheller. Vor diesem Hintergrund disponiert Schanz nicht nur die eigenen 35 Lkw, sondern auch die Fahrzeuge von Subunternehmern und Wettbewerbern, die ebenfalls bei DAW laden.

Lieferzeit für Theken-Kunden

Ab jetzt hat Schanz noch sechs bis sieben Stunden Zeit für die Beladung der Fahrzeuge, die beim benachbarten Verlader im Viertelstundentakt abgefertigt werden. Erst danach werden die tatsächlichen Daten für Palettenanzahl und Ladungsgewicht festgestellt und die Tour kann beginnen. Die Sendungsdaten wurden zuvor per Knopfdruck an die Bordrechner der Lkw gesendet. Eine Schnittstelle zwischen OnRoad und der Telematiklösung von EuroTelematik sorgt hier für ein durchgängiges Auftragsmanagement. Sobald der Fahrer den ersten Auftrag startet, ändert sich in OnRoad der Sendungsstatus auf „unterwegs“.

bild_6Die Ankunftszeiten jeder Sendung sind exakt vorgegeben, was nicht nur beim Beliefern von Baustellen eine wichtige Rolle spielt. Auch der Handel wartet oft dringend auf den nächsten Lkw, der zum Beispiel eine bestellte Wandfarbe für einen ungeduldigen Kunden an Bord hat. „Hier zahlt sich aus, dass wir mit Hilfe von OnRoad jede Sendung auf Packstückebene verfolgen können“, so Gerschermann. Somit kann dem Kunden an der Theke sicher zugesagt werden, wann die von ihm gewünschte Farbe eintreffen wird.

15 Minuten Reaktions-Zeit

bild_8Bei drohenden Verspätungen müssen die Fahrer deshalb „proaktiv“ reagieren und über den Bordrechner eine entsprechende Warnung abgeben. Diese wird von OnRoad empfangen und angezeigt. „Unsere Disponenten erkennen somit in jedem Fall frühzeitig, wenn eine Tour aus dem Zeitplan gerät“, betont Vierheller. Doch die gemeinsam mit BNS realisierte Lösung geht noch einen Schritt weiter: Die Verspätungs-Warnung erscheint nicht nur beim Disponenten, sondern via SAP-Schnittstelle auch beim zuständigen Sachbearbeiter von DAW. Dieser muss – vertraglich vereinbart – innerhalb von 15 Minuten entscheiden, was zu tun ist. Er ruft beim Endkunden an, klärt die Lage und meldet die Handlungsanweisung zurück an Schanz. Dieses Vorgehen gilt nicht nur für drohende Verspätungen, sondern auch für Ablieferhemmnisse, wie ein nicht angetroffener Empfänger oder eine verweigerte Annahme.

bild_9Im Normalfall geht aber alles glatt. Nach Abschluss eines Transportauftrags geht der neue Sendungsstatus mit Zeitstempel aus dem Bordrechner an OnRoad und von dort in das SAP-System von DAW. Auch daran wird deutlich: Die Vernetzung zwischen BNS, Schanz und DAW ist außergewöhnlich eng. Vor diesem Hintergrund mag man in Ober-Ramstadt gar nicht an einen Ausfall von OnRoad denken und hat entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

 

Geräuschlose Updates

Bereits 2010 hatte Schanz – unterstützt durch BNS – auf das virtuelle Serversystem Hyper-V mit IBM SystemX und Microsoft Windows Server 2008 umgestellt. Dadurch konnte die eigene Hardware optimal ausgenutzt werden. Im März 2014 ging Schanz noch einen großen Schritt weiter und schaffte den eigenen Server völlig ab. Seitdem nutzt die Spedition sämtliche Programme von BNS ausschließlich in der BNS-Cloud. „Mit dieser Lösung fühlen wir uns wesentlich sicherer, denn so viele Techniker und Spezialisten wie BNS für uns bereitstellt könnten wir uns als Mittelständler sonst gar nicht leisten“, sagt Gerschermann. Neben der gewonnenen Sicherheit profitieren vor allem die beiden Niederlassungen in Nürnberg und Coswig. „Die Cloud-Lösung ist eindeutig schneller als die frühere Lösung mit unserem eigenen Server“, bestätigt Vierheller.

Fazit

Bei der Spedition Schanz ist man mit der Leistung von BNS auch nach 15 Jahren noch hochzufrieden: „OnRoad ist sehr umfassend und vielseitig, so dass wir mit der Standardlösung alle Kundenwünsche und Tarife abbilden können“, bekennt Vierheller. Nicht zuletzt garantiere ihm der Verzicht auf individuelle Anpassungen, dass die regelmäßigen Updates von OnRoad „völlig geräuschlos“ funktionieren. Apropos Updates: „BNS berücksichtigt bei jeder Weiterentwicklung unsere Ideen und Wünsche und nimmt sie in den Standard mit auf – besser kann es doch gar nicht für uns laufen.“ Kein Wunder, dass Schanz bereits zwei weitere Spediteure von OnRoad überzeugen konnte. Zufriedene Kunden sind eben doch noch die beste Werbung.

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Hintergrund zur Spedition Schanz

schanz_logoDie Spedition Hans Adam Schanz ist ein im Jahr 1927 gegründetes Familienunternehmen mit Sitz in Ober-Ramstadt bei Darmstadt. Die Firma hat sich auf den Gefahrgut-Transport sowie innerdeutsche Verkehre mit Hauptrelationen in Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen spezialisiert. Der vielseitige Fuhrpark bietet beheizbare Wechselbrücken, Kühlkoffer, Hebebühnen- und Ladekrane, Mitnahmestapler sowie Möglichkeiten zur Doppelstockverladung mit bis zu 72 Stellplätzen. Alle Lkw verfügen über ein Telematiksystem sowie eine ADR-Ausrüstung. Zudem verfügt Schanz über beheizte Regal- und Blocklagerflächen. Neben der Zentrale in Ober-Ramstadt betreibt Schanz Niederlassungen in Nürnberg und Coswig. Insgesamt beschäftigt das bereits in vierter Generation inhabergeführte Unternehmen 70 Mitarbeiter.


Weitere Referenzen

Kunde Branche
Sandmann Transporte GmbH & Co. KG Automobillogistik
Jens Krause Spedition GmbH & Co. KG Temperaturgeführte Transporte
Grieshaber Logistik GmbH Automotive
Spedition Schanz Chemie, Gefahrguttransporte
Overnight Tiefkühl Service GmbH (Coppenrath & Wiese) Tiefkühlspedition
Spedition Stähler Papier & Verpackung

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